Eine Heim-Ladestation für Elektroautos ist eine langfristige Investition – deshalb lohnt es sich, die Entscheidung sorgfältig zu treffen. Dennoch machen viele Menschen grundlegende Fehler, die später zu Ärger oder sogar zusätzlichen Kosten führen können. Schauen wir uns die häufigsten Fallstricke an und wie man sie vermeidet.
1. Wahl einer Ladestation, die nicht zum Netz passt
Viele wählen eine Ladestation mit 11 oder 22 kW, ohne zu wissen, dass ihr Hausnetz das nicht bewältigen kann oder ihr Auto nicht so viel aufnehmen kann. Lassen Sie vor dem Kauf immer eine Begutachtung durch einen Elektriker durchführen!
2. Zu viel oder zu wenig „Intelligenz“
Manche entscheiden sich für ein zu kompliziertes System, das sie nie voll ausnutzen. Andere sparen und verzichten auf praktische Zeitsteuerung oder Energieüberwachung. Überlegen Sie, welche Funktionen Sie wirklich benötigen.
3. Billige, nicht zertifizierte Marken
Das Internet ist voll von Ladestationen zu „Wunderpreisen“ – aber wenn es kein CE-Zertifikat gibt oder der Hersteller unbekannt ist, gehen Sie ein Risiko ein. Bei der Sicherheit lohnt es sich nicht zu sparen.
4. Verzicht auf die Einbeziehung eines Fachmanns
Viele versuchen, die Ladestation selbst auszuwählen und sogar selbst zu installieren. Ein falsch angeschlossenes System kann gefährlich und rechtswidrig sein.
5. Die Zukunft ignorieren
Heute reicht eine 7,4-kW-Ladestation vielleicht aus – aber haben Sie in 2-3 Jahren ein größeres Auto oder Solarmodule auf dem Dach? Wählen Sie ein flexibles System, das später erweitert oder neu konfiguriert werden kann.

